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KaufnebenkostenCheck

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Grunderwerbsteuer Hessen: 6 %

Rechner für Hessen

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Kaufnebenkosten gesamt21.113 €7,54 % des Kaufpreises
Grunderwerbsteuer 6 %16.800 €Hessen
Notar und Grundbuch4.313 €1,54 % nach GNotKG
Maklerprovision0 €0 % Käuferanteil
Kaufpreis280.000,00 €
Grunderwerbsteuer (6 % auf 280.000 €, abgerundet auf volle Euro)16.800,00 €
Notar Kaufvertrag (brutto)2.206,26 €
Notar Grundschuld (brutto)719,06 €
Grundbuchamt (umsatzsteuerfrei)1.387,50 €
Maklerprovision0,00 €
Kaufnebenkosten21.112,82 €
Gesamtkosten des Erwerbs301.112,82 €

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Hessen verlangt seit dem 01.08.2014 6 % Grunderwerbsteuer. Damit liegt das Land im oberen Bereich: nur 4 Länder verlangen mehr. Rechtsgrundlage: Landesgesetz zur Bestimmung des Steuersatzes nach Art. 105 Abs. 2a Satz 2 GG.

Ein Rechenbeispiel: 280.000 € Kaufpreis, Grundschuld 224.000 €. Die Steuer beträgt 16.800 €, Notar und Grundbuch kosten 4.313 €, insgesamt 21.113 €. Mit einem Makleranteil von 3,57 % kämen 9.996 € hinzu.

Was Hessen bei verschiedenen Preisen kostet

KaufpreisSteuerNotar + Grundbuchohne Maklermit 3,57 % Makler
200.000 €12.000 €3.282 €15.282 €22.422 €
350.000 €21.000 €5.075 €26.075 €38.570 €
400.000 €24.000 €5.712 €29.712 €43.992 €
450.000 €27.000 €6.450 €33.450 €49.515 €
700.000 €42.000 €9.158 €51.158 €76.148 €
800.000 €48.000 €10.144 €58.144 €86.704 €

Beispielwerte mit Grundschuld über 80 % des Kaufpreises, Vollzug und Betreuung. Alle zwölf Stufen in der Übersicht nach Kaufpreis.

Vergleich mit den Nachbarländern

Hessen grenzt an Niedersachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen. Ja: Niedersachsen mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €), Thüringen mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €), Bayern mit 3,5 % (9.800 € bei 280.000 €), Baden-Württemberg mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €), Rheinland-Pfalz mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €).

LandSatzSteuer bei 280.000 €Differenz
Niedersachsen5 %14.000 €-2.800 €
Thüringen5 %14.000 €-2.800 €
Bayern3,5 %9.800 €-7.000 €
Baden-Württemberg5 %14.000 €-2.800 €
Rheinland-Pfalz5 %14.000 €-2.800 €
Nordrhein-Westfalen6,5 %18.200 €+1.400 €

Vom Land in die Stadt

59 Städte und Gemeinden in Hessen haben mindestens 20.000 Einwohner, 14 davon mit eigener Seite und vorbelegtem Rechner. Die größten sind Frankfurt am Main (760.656), Wiesbaden (288.584), Kassel (196.799), Einwohner laut Wikidata.

Grunderwerbsteuer in Hessen

6 % ist der Wert, den Hessen auf Grundlage seiner Gesetzgebungskompetenz für die Grunderwerbsteuer festgelegt hat. Ohne Zahlung keine Unbedenklichkeitsbescheinigung, und ohne diese keine Eigentumsumschreibung (§ 22 GrEStG). Die Veräußerungsanzeige schickt der Notar an das Finanzamt, das daraufhin den Steuerbescheid erlässt.

Was die Grundschuld kostet

Finanzierst du den Kauf, verlangt die Bank eine Grundschuld. Ihre Bestellung kostet beim Notar eine 1,0-Gebühr, ihre Eintragung beim Grundbuchamt noch einmal 1,0, jeweils aus dem Nennbetrag. Wer ohne Darlehen kauft, spart bei 224.000 € rund 1.204 €.

Was der Notar kostet

Ein Grundstückskauf wird erst mit notarieller Beurkundung wirksam (§ 311b BGB). Die Gebühren sind bundesweit gleich, weil das GNotKG sie verbindlich festlegt und Rabatte verbietet (§ 125 GNotKG). Das Grundbuch führt das Amtsgericht, in dessen Bezirk das Grundstück liegt.

Nebenkosten und Eigenkapital

Die Grundschuld sichert nur den Wert der Immobilie, nicht Steuer und Gebühren. Für 280.000 € wären das 21.113 € ohne und 31.109 € mit hälftiger Maklerprovision. Je mehr du darüber hinaus einbringst, desto günstiger werden üblicherweise die Zinsen.

Häufige Fragen

Mit welchen Kaufnebenkosten rechne ich in Hessen?

Ohne Makler etwa 7,5 % des Kaufpreises, im Beispiel mit 280.000 € also 21.113 €. Mit einem Käuferanteil von 3,57 % sind es 31.109 €.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Hessen?

Seit dem 01.08.2014 6 %. Für 280.000 € setzt das Finanzamt 16.800 € fest.

Für welche Städte in Hessen gibt es einen vorbelegten Rechner?

59 Städte und Gemeinden ab 20.000 Einwohnern, darunter Frankfurt am Main, Wiesbaden, Kassel.

Zahle ich jenseits der Landesgrenze von Hessen weniger?

Ja: Niedersachsen mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €), Thüringen mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €), Bayern mit 3,5 % (9.800 € bei 280.000 €), Baden-Württemberg mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €), Rheinland-Pfalz mit 5 % (14.000 € bei 280.000 €).

Quellen und Stand

Rechtsstand geprüft: 11.10.2026

Recherche und Pflege: Redaktion KaufnebenkostenCheck.de. Fehler gefunden? Schreib uns, wir prüfen und korrigieren sichtbar.

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