Wer in Sachsen 600.000 € für Haus oder Wohnung zahlt, braucht ohne Makler weitere 40.978 €, mit hälftiger Provision 62.398 €. Die Steuer von 5,5 % macht mit 33.000 € den Löwenanteil aus. Die Gebühren nach GNotKG betragen 7.978 € und wären in jedem anderen Land identisch.
Sachsen erhebt den Satz von 5,5 % seit dem 01.01.2023. Sachsen erhebt seit dem 1. Januar 2023 einen Satz von 5,5 %. Im günstigsten Land, Bayern, läge die Steuer bei 21.000 €, im teuersten Land bei 39.000 €. Wer über die Landesgrenze nach Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg ausweicht, zahlt bei diesem Preis 21.000 € bis 39.000 € Steuer.
Bei 500.000 € wären es 34.319 €, bei 700.000 € 47.658 €, jeweils ohne Makler und mit Grundschuld über 80 %. Notar und Grundbuch wachsen langsamer als der Kaufpreis. Bei 600.000 € machen sie 1,33 % aus, bei 200.000 € wären es 1,64 %.
Stellschrauben bei diesem Kauf
- Ohne Finanzierung: Ohne Grundschuld sinken die Nebenkosten auf 38.755 €, du sparst 2.223 €.
- Mit Makler: Ein Käuferanteil von 3,57 % erhöht die Summe um 21.420 € auf 62.398 €.
- Eigenkapital mit Puffer: Für Nebenkosten und 10 % Eigenanteil sind 100.978 € nötig, für 20 % Eigenanteil 160.978 €.
- Mit 10.000 € Inventar: Mit einer Inventarliste über 10.000 € zahlt man 32.450 € statt 33.000 €, also 550 € weniger.
Was in Sachsen gilt
Zuständig ist das Finanzamt, in dessen Bezirk das Grundstück liegt (§ 17 GrEStG). Gesetzlich schulden Käufer und Verkäufer die Steuer gemeinsam (§ 13 GrEStG), vertraglich übernimmt sie fast immer der Käufer. Fällig ist die Steuer einen Monat nach Bekanntgabe des Bescheids (§ 15 GrEStG).
Gebühren für Notar und Grundbuchamt
Für die Beurkundung kommt jeder deutsche Notar in Frage, der Ort spielt keine Rolle. Für den Kaufvertrag fällt eine 2,0-Gebühr aus dem Kaufpreis an, dazu meist je 0,5 für Vollzug und Betreuung. Gerichtskosten des Grundbuchamts tragen keine Umsatzsteuer, Notarkosten schon.
Was du selbst mitbringen musst
Die Grundschuld sichert nur den Wert der Immobilie, nicht Steuer und Gebühren. Bei einem Kauf über 600.000 € sind das ohne Makler 40.978 €. Je mehr du darüber hinaus einbringst, desto günstiger werden üblicherweise die Zinsen.
Stadtseiten in Sachsen
Mit dem Satz von Sachsen rechnen unter anderem diese Städte:
500.000 € in Sachsen700.000 € in Sachsen600.000 € in allen Ländern
Häufige Fragen
Hängen die Notarkosten bei 600.000 € vom Bundesland ab?
Die Gebühren sind überall gleich, in Sachsen wie in jedem anderen Land.
Wie viel Prozent Nebenkosten sind das bei 600.000 € in Sachsen?
6,8 % ohne Makler, 10,4 % mit Makler.
Was kosten Notar und Grundbuch bei 600.000 €?
7.978 € mit Grundschuld über 480.000 €, Vollzug, Betreuung, Auslagen und Umsatzsteuer. Ohne Grundschuld 5.755 €.
Quellen und Stand
Rechtsstand geprüft: 11.10.2026
- GrEStG (gesetze-im-internet.de)
- GNotKG mit Kostenverzeichnis (gesetze-im-internet.de)
- § 656c BGB (gesetze-im-internet.de)
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