Bei 400.000 € Kaufpreis in Sachsen summieren sich Steuer, Notar und Grundbuch auf 27.712 €. Mit Makler werden daraus 41.992 €. Allein 22.000 € gehen als Grunderwerbsteuer (5,5 %) an das Finanzamt. 5.712 € kosten Beurkundung, Vollzug, Betreuung und Eintragungen zusammen.
Sachsen erhebt den Satz von 5,5 % seit dem 01.01.2023. Sachsen erhebt seit dem 1. Januar 2023 einen Satz von 5,5 %. Im günstigsten Land, Bayern, läge die Steuer bei 14.000 €, im teuersten Land bei 26.000 €. Wer über die Landesgrenze nach Bayern, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg ausweicht, zahlt bei diesem Preis 14.000 € bis 26.000 € Steuer.
Bei 350.000 € wären es 24.325 €, bei 450.000 € 31.200 €, jeweils ohne Makler und mit Grundschuld über 80 %. Notar und Grundbuch wachsen langsamer als der Kaufpreis. Bei 400.000 € machen sie 1,43 % aus, bei 200.000 € wären es 1,64 %.
Fünf Varianten zu 400.000 €
- Mit 10.000 € Inventar: 10.000 € Inventar mit eigenem Preis bringen 550 € weniger Grunderwerbsteuer, festgesetzt würden 21.450 €.
- Grundschuld über den vollen Kaufpreis: Wird die Grundschuld auf 400.000 € statt 320.000 € bemessen, steigen Notar und Grundbuch um 329 €.
- Mit Makler: Mit hälftig geteilter Provision von 7,14 % kommen 14.280 € hinzu, zusammen 41.992 €.
- Eigenkapital mit Puffer: Wer zu den Nebenkosten noch 10 % des Kaufpreises einbringt, braucht 67.712 € eigene Mittel.
Steuer, Finanzamt, Fälligkeit
5,5 % ist der Wert, den Sachsen auf Grundlage seiner Gesetzgebungskompetenz für die Grunderwerbsteuer festgelegt hat. Eine eigene Steuererklärung brauchst du nicht, die Anzeige des Notars genügt dem Finanzamt. Die Zahlungsfrist von einem Monat beginnt mit der Bekanntgabe, Säumniszuschläge fallen bei Verspätung an.
Grundschuld und Finanzierung
Notar und Grundbuchamt berechnen die Grundschuld unabhängig vom Kaufvertrag. Je höher sie ausfällt, desto teurer wird sie, allerdings degressiv. Bei 320.000 € fallen dafür etwa 1.566 € an, Umsatzsteuer auf den Notaranteil eingerechnet.
Nebenkosten und Eigenkapital
Banken finanzieren die Nebenkosten in der Regel nicht mit. Bei einem Kauf über 400.000 € sind das ohne Makler 27.712 €. Je mehr du darüber hinaus einbringst, desto günstiger werden üblicherweise die Zinsen.
Für diese Städte gilt derselbe Satz
Dieselbe Rechnung gilt für jede Stadt in Sachsen, zum Beispiel:
350.000 € in Sachsen450.000 € in Sachsen400.000 € in allen Ländern
Häufige Fragen
Welches Eigenkapital ist bei 400.000 € in Sachsen sinnvoll?
Als Untergrenze 27.712 €. Mit 10 % Eigenanteil am Kaufpreis wären es 67.712 €.
Wie hoch sind die Notarkosten bei 400.000 € Kaufpreis?
5.712 € mit Grundschuld über 320.000 €, Vollzug, Betreuung, Auslagen und Umsatzsteuer. Ohne Grundschuld 4.147 €.
Wie viel Grunderwerbsteuer zahle ich bei 400.000 € in Sachsen?
Das Finanzamt setzt 22.000 € fest, 5,5 % von 400.000 €.
Quellen und Stand
Rechtsstand geprüft: 11.10.2026
- GrEStG (gesetze-im-internet.de)
- GNotKG mit Kostenverzeichnis (gesetze-im-internet.de)
- § 656c BGB (gesetze-im-internet.de)
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