Kaufnebenkosten
Alle Kosten, die beim Immobilienkauf zusätzlich zum Kaufpreis anfallen: Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Makler.
Der Begriff ist nicht gesetzlich definiert. Üblicherweise zählen dazu die Grunderwerbsteuer, die Kosten der notariellen Beurkundung und des Vollzugs, die Gebühren des Grundbuchamts für Vormerkung, Eigentumsumschreibung und Grundschuld sowie eine Maklerprovision, falls ein Makler beteiligt ist.
Ohne Makler liegen die Nebenkosten je nach Bundesland meist zwischen etwa 5 und 8 % des Kaufpreises, mit Makler häufig darüber. Weil Banken die Nebenkosten in der Regel nicht finanzieren, gelten sie als Untergrenze für das Eigenkapital. Nicht dazu zählen laufende Kosten wie Grundsteuer oder Hausgeld und einmalige Ausgaben wie Umzug oder Renovierung.
Selbst rechnen
Quellen und Stand
Rechtsstand geprüft: 11.10.2026
Recherche und Pflege: Redaktion KaufnebenkostenCheck.de. Fehler gefunden? Schreib uns, wir prüfen und korrigieren sichtbar.